Join us on a literary world trip!
Add this book to bookshelf
Grey
Write a new comment Default profile 50px
Grey
Subscribe to read the full book or read the first pages for free!
All characters reduced
Bleib bei mir wenn du es noch willst - Dr Norden Extra 154 – Arztroman - cover

Bleib bei mir wenn du es noch willst - Dr Norden Extra 154 – Arztroman

Patricia Vandenberg

Publisher: Kelter Media

  • 0
  • 0
  • 0

Summary

Nun gibt es eine Sonderausgabe – Dr. Norden Extra

Dr. Norden ist die erfolgreichste Arztromanserie Deutschlands, und das schon seit Jahrzehnten. Mehr als 1.000 Romane wurden bereits geschrieben.
Für Dr. Norden ist kein Mensch nur ein 'Fall', er sieht immer den ganzen Menschen in seinem Patienten. Er gibt nicht auf, wenn er auf schwierige Fälle stößt, bei denen kein sichtbarer Erfolg der Heilung zu erkennen ist. Immer an seiner Seite ist seine Frau Fee, selbst eine großartige Ärztin, die ihn mit feinem, häufig detektivischem Spürsinn unterstützt. Auf sie kann er sich immer verlassen, wenn es darum geht zu helfen.

Als der Wecker klingelte, schob sich eine Männerhand unter der Bettdecke hervor und beendete das lästige Geräusch mit einem ungnädigen Schlag. Dann zog dieselbe Hand die Zudecke etwas herunter, so daß ein wohlgeformter Kopf mit kurzen schwarzen Haaren zum Vorschein kam. Unwillig murmelte Claudius Kohler vor sich hin, während er sich die Augen rieb und sich an seinen Traum zu erinnern versuchte, aus dem er so unsanft gerissen worden war. Er brauchte nicht lange darüber nachzudenken, denn er hatte diesen Traum schön öfter geträumt, immer mit kleinen Abwandlungen, doch die Hauptdarstellerin, eine wunderschöne Frau mit blonden Haaren, fröhlichem Lachen und leuchtenden Augen, blieb stets dieselbe. »Warum schimpfst du denn so früh am Morgen?« murmelte die Frau neben ihm und warf ihm schlaftrunken einen fragenden Blick zu. »Ach, nichts«, wich er unwillig aus und schwang die Beine aus dem Bett. »Ich hab' nur keine Lust, aufzustehen.« »Wenn das alles ist!« lachte die junge Frau vergnügt und kletterte übers Bett, um sich an ihn zu schmiegen. »Guten Morgen, du Brummbär. Hast du gut geschlafen?« »Geht schon!« Ungeduldig tätschelte er Melanies Hände, die auf seiner Brust lagen, ehe er sie beiseite schob. Zu lebhaft war die Erinnerung an Angela, seinem heimlichen Engel, von dem er seit Monaten fast jede Nacht träumte. »Was ist denn mit dir los? Habe ich was falsch gemacht?« Gekränkt zog sich Melanie zurück, schlang die Bettdecke um sich und sah ihn fragend an. »Nein, Kleines.
Available since: 08/31/2023.
Print length: 100 pages.

Other books that might interest you

  • Der Kuss - cover

    Der Kuss

    Anton Tschechow

    • 0
    • 0
    • 0
    Was passiert, wenn ein russischer Offizier von „unbestimmtem Äußeren“, der weder einen nennenswerten Bart vorweisen noch mit sonstigen männlichen Attributen glänzen kann, unvermutet und ganz aus Versehen von einer Frau geküsst wird?
    Geboren wurde Anton Tschechow (auch Čechov) 1860. Sein Großvater war Leibeigener gewesen, sein Vater ein kleiner Kaufmann, der Bankrott machte. Die Familie musste ihr Haus in Südrussland verkaufen und zog nach Moskau. Anton blieb als Dienstbote im Haus, das seiner Familie gehört hatte. Dank eines Stipendiums begann er drei Jahre später in Moskau Medizin zu studieren. Unter Pseudonym schrieb er kleine Erzählungen für Satirezeitschriften. Auch als praktizierender Arzt schrieb er weiter, mit wachsendem Erfolg. Zeitgleich mit der Aushändigung seines Ärztediploms 1884 erscheint sein erster Erzählungsband. Im Winter des Jahres treten erstmals Lungenblutungen auf. 1901 heiratete er die Schauspielerin Olga Knipper. Sie lebten wegen der Theaterverpflichtungen Olgas selten zusammen und schrieben sich viele Briefe. Nachdem er 1900 zum Mitglied der Sektion schöngeistiger Literatur bei der Akademie der Wissenschaften gewählt wird, beginnt er mit neuer Kraft an den „Drei Schwestern“ zu schreiben. 1903 hat er wieder eine schwere Lungenblutung. Er überlebt nur knapp. Trotz Warnungen seines Arztes nimmt er fast täglich an den Proben seines neuen Stückes teil. Am 2. Juli 1904 stirbt der 44-jährige Tschechow im deutschen Badenweiler, wo er sich einer Kur unterziehen sollte, an den Folgen mehrerer Herzanfälle. Seine letzten Worte waren: „Ich habe so lange keinen Champagner mehr getrunken.“
    Show book
  • Vorzüge des neuen Burgtheaters - cover

    Vorzüge des neuen Burgtheaters

    Daniel Spitzer

    • 0
    • 0
    • 0
    Vorzüge des neuen Burgtheaters - Neubesetzung einer Ministerrolle, 28. Oktober 1888
    Die Wiener können sich noch immer am neuen Burgtheater das endlich eröffnet wurde nicht sattsehen und sind stolz drauf das schönste Theater der Welt - wie englische Zeitungen es genannt hatten – zu besetzen. … Daniel Spitzer gilt heute als einer der bedeutendsten Satiriker und Humanisten Wiens. Seine Erzählungen sind humoristisch und apokryphisch, ein echter Genuss.
    Show book
  • Die Reise in das Land der Houyhnhnms - cover

    Die Reise in das Land der...

    Jonathan Swift

    • 0
    • 0
    • 0
    Nachdem Gulliver fünf Monate zu Hause gewesen war, zieht es ihn erneut aufs Meer, diesmal als Kapitän eines Schiffes. Auf See aber kommt es zur Meuterei und Gulliver wird von den Meuterern an einem unbekannten Strand ausgesetzt. Auf einem Feld sieht er Tiere mit langem Haar an Kopf, Brust und Bärten, wie Ziegen ihn tragen. Als Gulliver seinen Weg fortsetzt, trifft er auf eine der widerwärtigen Kreaturen; er zieht seinen Säbel, schlägt das Tier mit der flachen Seite, so dass es brüllt, worauf die Herde vom Feld auf Gulliver zukommt und ihn mit Fäkalien besudelt. Plötzlich aber laufen sie davon, offenbar von einem Pferd verscheucht. Dieses und ein weiteres Pferd betrachten Gulliver aufmerksam und unterhalten sich wiehernd über ihn. Eines der Pferde führt Gulliver zu einem Haus, in dem er zu seiner Überraschung keineswegs Menschen findet, sondern Pferde.
    Show book
  • Spiel im Morgengrauen - cover

    Spiel im Morgengrauen

    Arthur Schnitzler

    • 0
    • 0
    • 0
    „Spiel im Morgengrauen“ ist wohl mit das Beste, was Schnitzler je geschrieben hat. Wie Willi das Geld ständig gewinnt und verliert, was später noch passiert und welche schwierigen Wege er gehen muss und welche Überraschungen er erlebt, das ist durch und durch genial - komisch, dramatisch und unsagbar spannend.
    Arthur Schnitzler wurde am 15. Mai 1862 in Wien geboren, starb am 21. Oktober 1931 ebenda. Epiker und Dramatiker; stammte aus großbürgerlichem jüdischen Elternhaus, studierte Medizin und interessierte sich schon früh für Psychologie. Ab 1890 gehörte Schnitzler dem Literatenzirkel um Hermann Bahr an. 1895 wurde er mit der Burgtheateraufführung von „Liebelei“ einem breiten Publikum bekannt. Der ab 1888 entstandene Einakterzyklus um die dekadente Gestalt des Anatol prägte das Schnitzler-Bild sehr stark. Aufgrund seiner kompromisslosen Darstellung war Schnitzler immer wieder heftigen Angriffen ausgesetzt. Die Erzählung „Leutnant Gustl“ (1900), bahnbrechend durch die Verwendung des inneren Monologs, zog für Schnitzler den Verlust des Offiziersrangs nach sich. Das Drama „Professor Bernhardi“ (entstanden 1912) konnte aus Zensurgründen bis 1918 nicht aufgeführt werden. Mit „Der grüne Kakadu“ (1899) brachte Schnitzler die Hofkreise gegen sich auf, und sein „Reigen“, 1900 „als unverkäufliches Manuskript“ auf eigene Kosten in 200 Exemplaren gedruckt, verursachte im Jahr nach der Uraufführung 1920 einen Skandal; daraufhin verbot Schnitzler weitere Aufführungen. Im 1. Weltkrieg stimmte Schnitzler niemals in die Kriegsbegeisterung ein. In der 1. Republik galt er zu Unrecht als „Dichter einer versunkenen Welt“ und Schilderer des „süßen Mädels“.
    Show book
  • In den Ferien - cover

    In den Ferien

    Ludwig Thoma

    • 0
    • 0
    • 0
    Es ist die große Vakanz gewesen, und sie hat schon vier Wochen gedauert. Meine Mutter hat oft geseufzt, dass wir so lange frei haben, weil alle Tage etwas passiert, und meine Schwester hat gesagt, dass ich die Familie in einen schlechten Ruf bringe.
    Show book
  • Grundeinteilung - cover

    Grundeinteilung

    Arthur Schopenhauer

    • 0
    • 0
    • 0
    Was einer ist: also die Persönlichkeit, im weitesten Sinne, Sonach ist hierunter Gesundheit, Kraft, Schönheit, Temperament, moralischer Charakter, Intelligenz und Ausbildung derselben begriffen, / Was einer hat: also Eigentum und Besitz in jeglichem Sinne, / Was einer vorstellt: unter diesem Ausdruck wird bekanntlich verstanden, was er in der Vorstellung anderer ist, also eigentlich, wie er von ihnen vorgestellt wird, Es besteht demnach in ihrer Meinung von ihm, und zerfällt in Ehre, Rang und Ruhm,
    Arthur Schopenhauer: geboren am 22,2,1788 in Danzig; gestorben am 21,9,1860 in Frankfurt/Main, entstammte einer patristischen Kaufmannsfamilie, Die ungeliebte Kaufmannslehre in Hamburg brach er nach dem Tod des Vaters (1805) ab und übersiedelte zur Mutter nach Weimar, wo diese einen literarischen Salon führte und bald zur berühmten Schriftstellerin avancierte, Seit 1809 studierte er in Göttingen Naturwissenschaften, ab 1811 in Berlin Philosophie, Nach der Dissertation 1813, einer kurzen Zusammenarbeit mit Goethe über die Farbenlehre und dem Zerwürfnis mit Mutter und Schwester zog er nach Dresden, Auf eine Italienreise folgte 1820 der Versuch einer Lehrtätigkeit an der Berliner Universität, die aber an mangelndem Interesse scheiterte, das sich damals vor allem Hegel zuwandte, Von 1831 an lebte er zurückgezogen in Frankfurt/M, als Privatgelehrter und Junggeselle.
    Show book