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Der Partyschreck - Der neue Dr Laurin 131 – Arztroman - cover

Der Partyschreck - Der neue Dr Laurin 131 – Arztroman

Viola Maybach

Editorial: Blattwerk Handel GmbH

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Sinopsis

Diese Serie von der Erfolgsschriftstellerin Viola Maybach knüpft an die bereits erschienenen Dr. Laurin-Romane von Patricia Vandenberg an.
Die Familiengeschichte des Klinikchefs Dr. Leon Laurin tritt in eine neue Phase, die in die heutige moderne Lebenswelt passt.
Da die vier Kinder der Familie Laurin langsam heranwachsen, möchte Dr. Laurins Frau, Dr. Antonia Laurin, endlich wieder als Kinderärztin arbeiten. Somit wird Antonia in der Privatklinik ihres Mannes eine Praxis als Kinderärztin aufmachen.
Damit ist der Boden bereitet für eine große, faszinierende Arztserie, die das Spektrum um den charismatischen Dr. Laurin entscheidend erweitert.

Lukas Bethmann sah auf die Uhr und beschleunigte seine Schritte. Er hatte in der letzten Woche, wenn auch nur in Gedanken, Buch geführt über seine Begegnungen mit der interessanten Schwarzhaarigen, die wie er eine Vorliebe für die Croissants der Bäckerei Schweitzer in der Nähe seines Büros hatte. Zwei dieser Croissants kaufte er dort jeden Morgen vor der Arbeit und aß sie später am Vormittag zu einem großen Milchkaffee. Er war niemand, der gerne frühstückte, er konnte in den ersten Stunden des Tages sogar am besten arbeiten, wenn er noch gar nichts gegessen hatte. Aber so gegen halb elf, wenn er schon einen ordentlichen Berg weggeschafft hatte, waren zwei Croissants mit Milchkaffee genau das richtige Mittel, um ihm für einige weitere Stunden die nötige Energie zu geben. Seine gedanklichen Aufzeichnungen, die Schwarzhaarige betreffend, hatten Folgendes ergeben: Sie traf zwischen zehn und zwanzig nach acht an der Bäckerei ein, immer. Manchmal hatte er es leider eilig, da konnte er nicht so lange trödeln, bis sie kam, wenn es bei ihr ›spät‹ wurde, also zwanzig nach. Wenn sie allerdings schon um zehn nach acht kam, verpasste er sie womöglich. Heute war es genau viertel nach, er konnte Glück, aber leider auch Pech haben. Zu sehen war sie jedenfalls nicht, weg konnte sie eigentlich auch noch nicht sein, dann hätte er sie auf dem Weg hierher noch sehen müssen. Entweder stand sie also schon im Laden oder sie kam spät. Er trödelte noch einen Moment lang herum, doch sie kam nicht und so öffnete er die Tür zur Bäckerei – und da stand sie an der Theke! Er hörte sie sagen, mit dieser etwas heiseren Stimme, die er so anziehend fand wie ihre ganze Erscheinung: »Zwei Croissants, bitte.« Als sie die Türglocke hörte, drehte sie sich um, sah ihn und lächelte. Sein Herz machte einen Satz. Aber er wusste bereits, dass er sie auch heute wieder nicht ansprechen würde, denn in einer knappen Viertelstunde begann sein Arbeitstag mit einer wichtigen Teamsitzung, er war ohnehin schon spät dran. Aber morgen, dachte er, morgen habe ich Zeit. Die Schwarzhaarige bezahlte und lächelte ihm wieder zu, als sie an ihm vorbei langsam zur Tür ging. Ihm schien, dass sie sogar ein bisschen zögerte, als sie direkt neben ihm war. So, als hätte sie ihn ermuntern oder selbst etwas sagen wollen … Aber der Augenblick war vorüber, bevor er sich ganz im Klaren darüber war, ob sie ihren Schritt wirklich verlangsamt oder ob er sich das nur gewünscht hatte.
Disponible desde: 13/08/2024.
Longitud de impresión: 100 páginas.

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