1858 erhielten die Bieler Juden vom Berner Regierungsrat die Erlaubnis, einen Gottesdienst ausüben zu dürfen. Die im damals üblichen maurischen Stil erbaute Synagoge wurde 1883 eröffnet. Heute zählt die jüdische Gemeinde Biel/Bienne nur noch wenige Mitglieder, sie hat keinen eigenen Rabbiner mehr und die Synagoge bleibt meist leer. Mit ihrem ungewissen Fortbestehen droht das Wissen darum verloren zu gehen, auf welche Weise jüdische Bielerinnen und Bieler mit ihrem Leben und Wirken zur Kulturgeschichte der Stadt und Region im 19. und 20.Jahrhundert beigetragen haben und heute noch beitragen.
Melissa Flück porträtiert neun Bielerinnen und Bieler jüdischen Glaubens verschiedener Generationen. Sie lässt Menschen zu Wort kommen, deren Gemeinsamkeit die Zugehörigkeit zur jüdischen Gemeinde Biel/Bienne ist. Im Mittelpunkt steht die Zeit nach 1945 sowie das persönliche Verständnis von Judentum. Einführende Texte betten die Porträts in die Geschichte der jüdischen Präsenz in Biel ein.
Das Besondere an dieser Biografie Benjamin Franklins ist, dass er diese selber geschrieben hat. Dieser Umstand mag den einen oder anderen vorschnellen Kritiker dazu verleiten, den vorliegenden Text als geschönt oder nicht literarisch einzustufen, allerdings ist erstaunlicherweise genau das Gegenteil der Fall. Eine wunderbare Persönlichkeit und Sachlichkeit ist in Franklins Schreibstil gepaart mit einer weit überdurchschnittlichen Eleganz in Wortwahl und Ausdruck. Kein Wunder, denn der Verfasser kam bereits im zartesten Knabenalter mit ansprechender Literatur in Kontakt und bemühte sich seit frühster Kindheit seine Fertigkeiten und Interessen beständig weiterzuentwickeln. Benjamin Franklin war „nicht nur“ an der Ausarbeitung der amerikanischen Verfassung beteiligt und einer ihrer Unterzeichner, er war darüber hinaus ebenfalls ein amerikanischer Schriftsteller, Drucker, Verleger, Naturwissenschaftler, Erfinder und Politiker. Im letzteren Arbeitsbereich startete er seine Karriere mit 42 Jahren und wurde auch außerhalb Amerikas hoch geschätzt. Durch Konzeption und Realisierung eines Blitzableiters machte er als Erfinder auf sich aufmerksam. Außerdem war er Gründer der ersten Leihbibliothek auf dem neuen Kontinent, heute die Library Company of Philadelphia mit einem Bestand von mehr als 500.000 Büchern und über 160.000 Handschriften. Sein Lebenslauf galt in den Vereinigten Staaten lange Zeit als Paradebeispiel für einen Menschen, der mit Fleiß, Mut und Ausdauer Außergewöhnliches geleistet hat. In dieser vorliegenden Biografie lässt Franklin sein Leben Revue passieren. Wie wurde dieser einfache Einwandersohn zu einem der berühmtesten und mächtigsten Männer Amerikas? Was trieb ihn an, was machte ihn aus? Wie waren seine familiären und persönlichen Verhältnisse? Eine aufregende Reise durch die Weltgeschichte mit dem Protagonisten Benjamin Franklin nimmt ihren Lauf, angereichert mit allerlei Anekdoten und historischen Zeugnissen einer für alle Demokratien der Welt wegweisende Zeit. In den Vereinigten Staaten von Amerika ist diese Biografie bis zum heutigen Tage eine der meistverkauften überhaupt – mit Recht! Die komplette Biografie Benjamin Franklins!
Der Maikäfer „Sumsemann“ weiht die Geschwister „Peterchen“ und „Anneliese“ in das Geheimnis des Fliegens ein und sie brechen zusammen zum Mond auf. Dort erfahren sie vom Sandmann, dass jedes Kind seinen eigenen Stern besitzt und lernen die Gesetze des Himmels kennen. Neue Erfahrungshorizonte lassen sie kulinarischen Köstlichkeiten wie Mondbutter, Sternblumenklee, Himmelsziegenhörnchen und Milchstraßenschlagsahne kennenlernen und sie begegnen einzigartigen Lebewesen wie der Nacht-Fee, dem Tau-Mariechen, dem Donnermann, Hagelhans, Windliese, der dicken Wolkenfrau, der Blitzhexe, dem Regenfritz, dem Sturmriesen, dem Eismax und dem Milchstraßenmann. Doch das mutige Abenteurer-Trio ist nicht ohne Grund auf dem Mond. Ein inspirierender Klassiker der Kinder-Literatur!
Edgar Allan Poe gilt als Ikone der amerikanischen Kurzgeschichte und Mitbegründer dieser literarischen Gattung. Die Elemente des Mysteriösen, Phantastischen, Unbegreiflichen, Grotesken, Rätselhaften, Transzendentalen schwingen immer als subtiles Klanggebilde in seine Erzählungen mit und regen aufgeschlossene Gemüter zum Nachdenken über all die unzähligen Dinge, die wir nicht imstande sind auch nur annähernd zu erklären, wohltuend an. In der vorliegenden Geschichte stellt Poe eindrucksvoll seine humoristischen Fertigkeiten unter Beweis. Der Ich-Erzähler lernt in einer Buchhandlung den sympathischen Versager Dupin kennen, mit dem er fortan in einer Wohngemeinschaft zusammenlebt. Dupin hat es fertiggebracht, das komplette Erbe seiner Familie irgendwie durchzubringen, und lebt von einem Gnadenbrot seiner Ex-Gläubiger in den Tag hinein. Als ein bestialischer Mord von ungeheuerlicher Brutalität und Grausamkeit die Stadt erschüttert blüht Dupin auf und steigert sich mit unfassbarer Logik und unglaublichem kriminalistischem Gespür dermaßen leidenschaftlich und schnell in den Fall herein, dass selbst einem Sherlock Holmes der Atem verschlagen würde....
Seien Sie, Hörer ohne Furcht und Tadel, herzlich eingeladen zu einer akustischen Erlebnissreise der besonderen Art, auf welcher Ihnen in einzigartigen Interpretationen Lyrik kanonischer Dichterinnen und Dichter präsentiert wird. Musikalisch untermalt mit semi-akustischen Instrumenten (Gitarren + Bass) und intuitiver Percussion. Fusionierende Harmonien aus dem lyrischen Wort und inspirierendem Sound kitzeln Ihren Geist, animieren Ihren Humor, erregen Ihren Verstand und versetzen Sie in das Universum unserer neuen Hörbuch-Reihe "Lyrikalische Lesung". Die Gedanken von Wortgestaltung-Genies in Form eines unvergesslichen Poetry-Slams! Ob in der Badewanne, unterwegs, auf Parties oder im Bett - auf dem Abspielmedium Ihrer Wahl "Play-Prozess starten" und die Reise beginnen lassen.... Diese Episode enthält auserwählte Lyrik von:Wilhelm Busch, Joachim Ringelnatz, Arno Holz, John Keats, Charles Baudelaire, Annette von Droste-Hülshoff.
Wer bin ich? Wer soll und darf ich sein? Wie bringe ich meine Bedürfnisse und die Forderungen der anderen unter einen Hut? Ein Experiment, mich kennenzulernen – und mich vielleicht selbst zu heilen. Ein halbes Jahr meines Lebens, mit allen Höhen und Tiefen. Mal schauen, ob es klappt!
Gewitterwolken schürfen über den Rücken der Pyrenäen und ein Blitz erschlägt den dichtenden Bauern Domènec, dessen junge Frau Sió mit ihrem Schwiegervater und ihren Kindern allein zurückbleibt. Doch das Leben geht weiter. Teilnahmslos beobachten die Berge das Werden und Vergehen derer, die dort leben. Die junge katalanische Schriftstellerin Irene Solà, die für diesen Roman 2020 mit dem Europäischen Literaturpreis ausgezeichnet wurde, erschafft und belebt eine vielstimmige und poetische Welt, erzählt durch starke Frauen und mystische Stimmen von Großeltern, Eltern, Kindern, Tieren, Geistern, dem Wald und den Wolken. Sie alle bilden diese Geschichten, die auf eine schöne und magische, aber auch tragische Art und Weise miteinander verbunden sind. Alle vereint im Kreislauf von Geburt, Leben und Tod. Solà erzählt die Geschichte der Berge, die die Erinnerung an Jahrhunderte, an geologische Epochen, politische Konflikte und die Verbindung mit der Natur umfasst.