Holodomor Donbas Krim - Gewalt Erinnerung und die Zukunft der Ukraine
Kraus Sebastian
Editora: BookRix
Sinopse
Holodomor, Donbas, Krimvon Sebastian KrausDer Krieg gegen die Ukraine begann nicht im Jahr 2014 — und auch nicht 2022. Er begann in den Erzählungen über Geschichte, Identität und Zugehörigkeit.In „Holodomor, Donbas, Krim“ zeichnet Sebastian Kraus die langen Linien russisch-sowjetischer Gewalt nach und zeigt, wie historische Traumata bis in die Gegenwart wirken. Ausgangspunkt ist der Holodomor, die künstlich herbeigeführte Hungerkatastrophe der Jahre 1932/33, die Millionen Ukrainer das Leben kostete und jahrzehntelang geleugnet wurde. Von dort spannt das Buch den Bogen zu den Konflikten um den Donbas und die Annexion der Krim — nicht als isolierte Ereignisse, sondern als Teil einer Kontinuität von Machtpolitik, Geschichtsdeutung und Entmenschlichung.Mit analytischer Schärfe und literarischer Sensibilität verbindet Kraus historische Forschung, politische Analyse und Erinnerungsarbeit. Er zeigt, wie Hunger zur Waffe wurde, wie Narrative Kriege vorbereiten und wie Erinnerung selbst zum politischen Schlachtfeld wird. Zugleich gibt das Buch Raum für die Stimmen der Betroffenen — für das, was Statistiken verschweigen.Dieses Buch ist keine Chronik militärischer Ereignisse, sondern eine tiefgehende Auseinandersetzung mit der Frage, warum Gewalt in Osteuropa immer wieder dieselben Muster annimmt — und warum das Verständnis der Vergangenheit entscheidend für die Zukunft Europas ist.Ein Buch über Geschichte, die nicht vergeht.Über Erinnerung als Widerstand.Und über eine Ukraine, deren Kampf um Selbstbestimmung lange vor den heutigen Frontlinien begann.
