Die Pickwickier
Charles Dickens
Publisher: BookRix
Summary
Charles Dickens erster Roman, mit dem er, erst dreiundzwanzigjährig, weltberühmt wurde, in neuer deutscher Rechtschreibung und Korrektur gelesen.
Publisher: BookRix
Charles Dickens erster Roman, mit dem er, erst dreiundzwanzigjährig, weltberühmt wurde, in neuer deutscher Rechtschreibung und Korrektur gelesen.
Eine mutmachende Familiengeschichte auf einer kleinen, schwedischen Schäre.Suza Summer schreibt über die endliche Kraft unseres Wassers, schamlos ausbeutende Menschen, das Nordlicht und die Wunder, die Liebe und Freundschaft hervorbringt.Das Klima spielt verrückt. Während Tjard in einer giftigen Algenpest vor Schwedens Küste fast ertrinkt, erlebt der achtjährige Afrikaner Chichi eine tödliche Dürre. Als dessen kleine Schwester Kemi vor seinen Augen verdurstet, leisten beide Jungen unabhängig voneinander einen großherzigen Schwur. Sie wollen sich, wenn sie erwachsen sind, um das Wasser kümmern.Auch Gustav spürt, dass die Tage des Meeres, mitsamt seinen einzigartigen Bewohnern darin, gezählt sind. Er hat es mit eigenen Augen gesehen. Sein geliebtes Meer stirbt! Daran kann selbst Tjard nichts ändern, der weit entfernt von seiner Familie, als Klimaforscher, auf zerbrechlichen Eisschollen sein Leben aufs Spiel setzt.Ein alter Mann, dem Frau und Sohn weggelaufen sind, ist einsam. Aber ein Fischer ohne Wasser? Das funktioniert auf keinen Fall! Der eigenbrötlerische Gustav plant seinen Tod. Doch da hat er nicht mit Chichi gerechnet. Der fröhliche, junge Mann aus dem fernen Afrika, der den Regen so liebt, durchkreuzt seine Pläne und weicht Gustav nicht mehr von der Seite. Warmherzig und optimistisch schließt er den sturen Alten in sein Herz. Auch Chichi hat Träume und gemeinsam vollbringen sie ein wahres Wunder.Show book
Schniefnase und Triefmäulchen laufen ohne Aufenthalt bis zu ihrem Schlehenbusch zurück. Sie schniefen und schnaufen, als ob sie Pfeffer in die Nase bekommen hätten. Gemeinsam stellen sie fest: das Widerlichste am Menschen ist dieser Tabaksgeruch! Der Förster und der Lehrer aber stellen fest: diese beiden Igel verhalten sich wirklich prachtvoll, gerade als ob sie ahnen, was wir uns wünschen. In vier Wochen spätestens wird es die ersten Kreuzungen zwischen Westigeln und Ostigeln zu sehen geben. Dann heißt es aufpassen, damit man die Igelfamilie erwischt und sich diese Wunderkinder näher anschauen kann.Show book
Ham ist ein Wolf, das ist ja wohl klar. Er hat spitze Eckzähne … auf dem Kopf. Er jagt sehr gerne, aber eben saftige Blätter. Und er heult den Mond an, doch es klingt wie "Määäh". Na gut, vielleicht ist Ham auch nur ein Wolf im Schafspelz. Aber wie ist er im Wald gelandet? Und wo kommt er wirklich her? Zusammen mit seinen Freund*innen begibt er sich auf eine abenteuerliche Suche.Show book
Als von einer Unterwasserstation ein Notruf eintrifft, macht sich ein Special-Team der Navy Seals, unter der Führung von Bruce Bannister, sofort auf den Weg. Dort, kaum mit ihrem U-Boot angedockt, empfängt sie nur Leere und Finsternis. Was ist mit den Wissenschaftlern, die um Hilfe gerufen haben, geschehen? Die Elite-Soldaten nehmen sich des Auftrags an und erleben das ... Grauen in der Tiefe.Show book
Sie haben uns in malerischer Reihe hingelegt, und rührst du nur den Kopf, so stößt du schon an Menschenfleisch, und wendest du den gelben Augapfel, so siehst du nichts als Leichen in der Dämmerung. Die eine neben der anderen, so schlafen sie. Da schläft ein Bein, es ist am Kniegelenk gelöst. Das trug einst einen Briefträger treppauf, treppab; nun freut es sich, dass es verloren ging, und schmunzelt, weil es keiner finden kann. ''Das Menschenschlachthaus erreichte hohe Auflagen und wurde in mehrere Sprachen übersetzt. Dennoch erreichte es nicht die erhoffte friedensfördernde Wirkung; wohl nicht zuletzt, weil viele darin eher eine spannende fiktionale Dystopie als eine realitätsnahe Darstellung sahen. Gut einhundert Jahre später, also zu einem Zeitpunkt, da der Krieg in der Ukraine mit all seinen zerstörerischen Wirkungen uns tagtäglich vor Augen geführt wird, erscheint es mir umso wichtiger, auf die Anfänge des maschinell geführten Krieges, auf das menschenzerstörende Kraftfeld der Materialschlachten und auf die Verwüstung ganzer Landstriche zurückzublicken, und zwar in dem Bewusstsein, dass das Vergangene im Gegenwärtigen präsent sein muss, damit wir auf verantwortliche Weise die Zukunft gestalten können." (Wilhelm Krull in seinem Vorwort)Show book
Dass Michelangelo, der universale Meister der Bildenden Kunst, ein Sprachkünstler, ein Dichter ist, dessen Größe durch die Jahrhunderte gleichsam im eigenen Schatten, dem seiner bildnerischen Kraft, stand und kaum erkannt, vergessen oder sogar nicht für möglich gehalten wurde – das gehört den Grotesken der Kulturgeschichte. Noch in den sechziger Jahren des vorigen Jahrhunderts nennt Hugo Friedrich, der große Kenner der italienischen Lyrik, Michelangelos Dichtung, die aus hunderten Gedichten besteht, „ein einsames Gebilde“ und fügt hinzu: „Einen festen Platz in der italienischen Literatur hat sie sich nie erobern können.“ Das hat mancherlei Gründe: dass diese Dichtung vom Dichter selbst als „Nebenamt“ empfunden wurde und er sich zwar als Künstler, nicht ausdrücklich jedoch als Dichter fühlte und, mit Friedrich gesprochen, „an keinen Dichterruhm dachte.“ Auch dass er seine Dichtungen nicht ausdrücklich publizierte, obwohl er sie in seinen Kreisen sogar vorlas und stolz auf sie war, sie zudem Komponisten seiner Zeit wie Arcadelt zur Vertonung übergab, um sie angenehm zu machen und unter die Leute zu bringen. Erst nach des Meisters Tod veröffentliche ein Verwandter Michelangelos eine Auswahl, durchaus nicht authentisch, sondern eher dem Zeitgeschmack adäquiert und entstellt. Erst das neunzehnte Jahrhundert entdeckte den Dichter Michelangelo, es entstanden verbindliche Ausgaben und er kam als Dichter ins Gespräch, allerdings mehr in Deutschland als im heimatlichen Italien; denn hier begann man die Gewalt dieser Poesie zu spüren und sich ihrer Botschaft zu öffnen. Der wichtigste Grund mag aber in der Poesie des „Divino“ selbst liegen: dass er sich in unerhörter Progressivität mit seiner Poesie von der Tradition, vom poetischen Gestus der Zeit entfernt, der in der spielerischen Eleganz und Virtuosität Petrarcas und seiner Epigonen stilbildend wirkt, woran auch Michelangelo sich durchaus orientiert. Hugo Friedrich hat dieses Phänomen messerscharf auf den Begriff gebracht: „Sprachkünstlerisch und verstechnisch dem Vorbild unterlegen, bedient Michelangelo sich seiner zur Wortwerdung der eignen Spannungen.“ Und hier wohnt das Moderne des Dichters Michelangelo: seine Dichtung entfaltet poetische Eigengesetzlichkeit ganz aus sich selber, aus dem Subjekt. Mag sein, dass gerade dafür deutsche Übersetzer und Dichter das besondere Gespür entwickelten, wofür niemand anderes als Rilke der grandiose Beweis ist. Hier setzt unser Hörbuchprojekt an, das auf einen großen Dichter der Weltliteratur aufmerksam und ihn hörbar machen will. Die EDITION I soll eine Animation sein, die mit einer Anthologie in die Mitte von Michelangelos poetischem Werk greift und ihn unter verschiedenen Aspekten als den „Dichter der Liebe“ im Wechsel von italienischem und deutschem Text in Rilkes meisterhafter Übertragung zeigt. In den folgenden EDITIONEN sollen weitere Dichtungen in verschiedensten Übersetzungen dem Hörer vermittelt, sodann die Fülle der überlieferten Gespräche, das enorme Briefwerk wie die Rezeption vorgestellt werden, die – merkwürdig genug – ganz wesentlich eine musikalische ist und berühmte Komponistenamen aufweist wie Wolf, Britten, Schostakowitsch, Reimann, welche den Dichter Michelangelo leidenschaftlich und immer neu, und das bis in unsere Tage, komponiert haben, seine Verse wie auch die Sphären und Wirkungen seiner Bildwerke Musik werden ließen, man denke nur an Franz Liszt.Show book