Join us on a literary world trip!
Add this book to bookshelf
Grey
Write a new comment Default profile 50px
Grey
Subscribe to read the full book or read the first pages for free!
All characters reduced
Das Haidedorf - cover

Das Haidedorf

Adalbert Stifter

Publisher: DigiCat

  • 0
  • 0
  • 0

Summary

In "Das Haidedorf" entfaltet Adalbert Stifter seine meisterhafte Fähigkeit, die seelenvolle Verbindung zwischen Mensch und Natur darzustellen. Der Roman, der im Kontext des deutschen Biedermeier steht, zeigt das ländliche Leben in einer abgeschiedenen Region, wo die ruhige Schönheit der Heide und die Schlichtheit der Dorfbewohner im Wechselspiel von Traum und Wirklichkeit reflektiert werden. Stifter kombiniert lyrische Prosa mit präzisen Naturbeschreibungen, wodurch eine nostalgische und melancholische Atmosphäre entsteht, die den Leser in die intime Welt seiner Charaktere einführt. Adalbert Stifter (1805-1868) gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der österreichischen Literatur des 19. Jahrhunderts. Seine Kindheit in der ländlichen Umgebung und seine Ausbildung als Zeichenlehrer tief prägten ihn und gaben ihm den Blick für die Feinheiten der Natur und die menschliche Ausdruckskraft. Stifter, der auch als Maler und Pädagoge tätig war, suchte in seinen Werken stets nach der Harmonie zwischen Mensch und Natur, was sich auch in "Das Haidedorf" eindrucksvoll widerspiegelt. Dieses Buch ist eine uneingeschränkte Empfehlung für Leser, die sich für tiefgründige, poetische Literatur interessieren. Es lädt dazu ein, sich auf eine meditative Reise in die Natur und die Seele der Menschen zu begeben. Stifter kann im Spannungsfeld zwischen Idylle und innerem Konflikt als ein Meister der leisen Töne bezeichnet werden, dessen Schaffen bis heute nachhallt.
Available since: 11/14/2022.
Print length: 30 pages.

Other books that might interest you

  • Der häusliche Herd - cover

    Der häusliche Herd

    Emile Zola

    • 0
    • 0
    • 0
    Der häusliche Herd von Emile Zola erscheint hier in einer sorgfältig vorbereiteten digitalen Ausgabe für deutschsprachige Leserinnen und Leser. Das Werk verbindet die Tradition der klassischen Literatur mit den Motiven von classics und macht den Text für die Lektüre auf E-Readern klar zugänglich. Die Ausgabe beginnt mit einer Textpassage, die den Ton des Werkes unmittelbar erkennen lässt: In der Neuen Augustin-Straße waren die Wagen ins Stocken geraten, wodurch auch die mit drei Koffern bepackte Droschke aufgehalten ward, die Octave vom Lyoner Bahnhof brachte. Trotz des kühlen, unfreundlichen Novemberabends ließ der junge Mann ein Wagenfenster. Die Edition bietet eine übersichtliche Struktur, eine navigierbare Inhaltsführung und eine ruhige typografische Aufbereitung.
    Show book
  • Über Wahrheit und Lüge im außermoralischen Sinne - cover

    Über Wahrheit und Lüge im...

    Friedrich Nietzsche

    • 0
    • 0
    • 0
    In irgendeinem abgelegenen Winkel des in zahllosen Sonnensystemen flimmernd ausgegossenen Weltalls gab es einmal ein Gestirn, auf dem kluge Tiere das Erkennen erfanden. Es war die hochmütigste und verlogenste Minute der "Weltgeschichte": aber doch nur eine Minute. Nach wenigen Atemzügen der Natur erstarrte das Gestirn, und die klugen Tiere mussten sterben. – So könnte jemand eine Fabel erfinden und würde doch nicht genügend illustriert haben, wie kläglich, wie schattenhaft und flüchtig, wie zwecklos und beliebig sich der menschliche Intellekt innerhalb der Natur ausnimmt. Es gab Ewigkeiten, in denen er nicht war; wenn es wieder mit ihm vorbei ist, wird sich nichts begeben haben. Denn es gibt für jenen Intellekt keine weitere Mission, die über das Menschenleben hinausführte.
    Show book
  • Ja das Publikum! - cover

    Ja das Publikum!

    Anton Tschechow

    • 0
    • 0
    • 0
    Ja, das Publikum! ist eine humoristische Kurzgeschichte des russischen Schriftstellers Anton Tschechow: »Schluss, ich trinke nicht mehr! ... Keinen Tropfen! Es ist Zeit, vernünftig zu werden. Ich muss arbeiten ... Wenn man sein Gehalt bekommt, so soll man ehrlich, eifrig und gewissenhaft seinen Dienst tun und sich weder Ruhe, noch Schlaf gönnen. Ich muss endlich meinen liederlichen Lebenswandel aufgeben ... Ich habe mir angewöhnt, mein Gehalt umsonst zu beziehen, und das ist nicht schön ... gar nicht schön ...«
    Show book
  • Krieg und Frieden (Sechster Teil) - cover

    Krieg und Frieden (Sechster Teil)

    Leo Tolstoy

    • 0
    • 0
    • 0
    Krieg und Frieden ist ein historischer Roman des russischen Schriftstellers Leo Tolstoy. Er gilt als eines der bedeutendsten Werke der Weltliteratur und wurde mehrfach verfilmt. In seiner Mischung aus historischem Roman und militär-politischen Darstellungen sowie Analysen der zaristischen Feudalgesellschaft während der napoleonischen Ära Anfang des 19. Jahrhunderts in Russland und den Kriegen zwischen 1805 und 1812 mit der Invasion Russlands 1812 nimmt es die Montagetechnik moderner Romane des 20. Jahrhunderts vorweg. Ein Entwurf wurde 1863 fertiggestellt und dessen erster Teil zwei Jahre später in der Zeitschrift Russkiy Vestnik unter dem Titel 1805 seriell veröffentlicht. Weitere Teile folgten bis 1867. Von 1866 bis 1869 schrieb Tolstoy den Roman um und veränderte unter anderem den Schluss. Diese Fassung erschien 1868/69 unter dem Titel Krieg und Frieden in Moskau.
    Krieg und Frieden (Sechster Teil): Im Jahre 1808 fuhr Kaiser Alexander nach Erfurt zu einer neuen Zusammenkunft mit dem Kaiser Napoleon, und in den höchsten Kreisen Petersburgs sprach man viel über die Pracht und Großartigkeit dieses feierlichen Kongresses. Im Jahre 1809 war die Annäherung der beiden Beherrscher der Welt, wie Napoleon und Alexander genannt wurden, so weit gelangt, dass nach der Kriegserklärung Napoleons an Österreich ein russisches Korps an die Grenze rückte, um seinem früheren Feind Bonaparte gegen den früheren Verbündeten, den Kaiser von Österreich, beizustehen.
    Show book
  • Die heilige Cäcilie oder die Macht der Musik - Eine Legende - cover

    Die heilige Cäcilie oder die...

    Heinrich von Kleist

    • 0
    • 0
    • 0
    Die heilige Cäcilie oder die Gewalt der Musik (Eine Legende.) ist eine Erzählung von Heinrich von Kleist. Sie wurde zuerst in den Berliner Abendblättern vom 15. bis 17. November 1810 veröffentlicht, und zwar mit der Widmung „Zum Taufangebinde für Cäcilie M.“. Die Erzählung wurde verfasst als Patengeschenk für Cäcilie Müller, die älteste Tochter von Adam Müller. Deren Taufpaten waren neben Kleist unter anderen auch Achim von Arnim und Henriette Vogel.
    Den historischen Hintergrund bietet ein Bildersturm in den Niederlanden, bei dem radikale Calvinisten im August 1566 über 400 Kirchen verwüsteten.
    Kleist berichtet in der legendenhaften Erzählung von einem Wunder, das sich im Aachener Dom im 16. Jahrhundert ereignete. Ausgangspunkt der Handlung ist das Vorhaben von vier Brüdern aus den Niederlanden zur Zeit des reformatorischen Bildersturms, den Dom zu verwüsten.
    Show book
  • Jäger der Finsternis (Ungekürzt) - cover

    Jäger der Finsternis (Ungekürzt)

    H. P. Lovecraft, Kathrin Hettrich

    • 0
    • 0
    • 0
    "Jäger der Finsternis" ist der Titel der letzten abgeschlossenen Erzählung des amerikanischen Schriftstellers Howard Phillips Lovecraft. Das vom 5. bis 9. November 1935 geschriebene und Robert Bloch gewidmete Werk wurde im Dezember 1936 in der Zeitschrift Weird Tales veröffentlicht und 1939 in den Sammelband The Outsider and Others aufgenommen, mit dem die Geschichte des Verlages Arkham House begann. 
    Die unheimliche Erzählung, der Lovecraft ein Zitat aus seinem Gedicht Nemesis voranstellte, gehört zur Gattung phantastischer Horrorgeschichten und schildert die letzten Tage eines Schriftstellers, der durch seine Nachforschungen ein unheimliches Wesen beschwört.
    Ein namenloser Erzähler berichtet vom Tod Robert Blakes, der vor einiger Zeit nach Providence gezogen ist und sich "ganz und gar auf die Darstellung von Mythen, Träumen, Monstruositäten und Aberglauben verlegt" hat. Der Todesfall lässt unterschiedliche Deutungen zu, und der Erzähler gibt vor, sich an den hinterlassenen Aufzeichnungen des Verstorbenen zu orientieren und es dem Leser zu überlassen, welcher Auffassung er sich anschließt. Während die meisten Beobachter annähmen, Blake sei vom Blitz erschlagen worden, und seinen angsterfüllten Gesichtsausdruck auf Muskelreflexe zurückführten, gebe es einige, die seine bizarren Tagebucheintragungen als Beweis für eine andere Hypothese heranzögen...
    Show book