Begleiten Sie uns auf eine literarische Weltreise!
Buch zum Bücherregal hinzufügen
Grey
Einen neuen Kommentar schreiben Default profile 50px
Grey
Jetzt das ganze Buch im Abo oder die ersten Seiten gratis lesen!
All characters reduced
Dodos letzter Sommer - Dr Norden 140 – Arztroman - cover

Dodos letzter Sommer - Dr Norden 140 – Arztroman

Patricia Vandenberg

Verlag: Kelter Media

  • 0
  • 0
  • 0

Beschreibung

Für Dr. Norden ist kein Mensch nur ein 'Fall', er sieht immer den ganzen Menschen in seinem Patienten. Er gibt nicht auf, wenn er auf schwierige Fälle stößt, bei denen kein sichtbarer Erfolg der Heilung zu erkennen ist. Immer an seiner Seite ist seine Frau Fee, selbst eine großartige Ärztin, die ihn mit feinem, häufig detektivischem Spürsinn unterstützt. Auf sie kann er sich immer verlassen, wenn es darum geht zu helfen.
Patricia Vandenberg ist die Begründerin von "Dr. Norden", der erfolgreichsten Arztromanserie deutscher Sprache, von "Dr. Laurin", "Sophienlust" und "Im Sonnenwinkel". Ohne ihre Pionierarbeit wäre der Roman nicht das geworden, was er heute ist.

»Bekannte Privatklinik vor dem Aus?« Nachdem ihr Mann in die Behnisch-Klinik gerufen worden war, hatte Fee Norden die Zeitung aufgeschlagen, um sich abzulenken. Die Chefin Dr. Jenny Behnisch rang nach einer Infektion mit dem Marburg-Virus mit dem Leben, und es gab nichts, was Felicitas tun konnte. Doch auch das, was sie zu lesen bekam, war alles andere als dazu angetan, ihre Stimmung aufzuhellen. »Nicht genug damit, dass die Behnisch-Klinik in Sachen Sicherheit offenbar nur unzureichend ausgestattet ist, kam nun auch noch ein Unterschlagungsskandal ans Licht der Öffentlichkeit«, las Fee atemlos das, was der sensationslüsterne Reporter in reißerischer Manier berichtete. »Es handelt sich um das weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt gewordene Projekt ›Ein Bild für Mami‹ der Arztfrau Felicitas Norden. Hierbei bekommen Kinder schwer erkrankter Mütter die Gelegenheit, ihre traumatischen Erfahrungen in einer Maltherapie aufzuarbeiten. Leider scheint Frau Dr. Nordens unermüdliches Engagement nicht nur dem guten Zweck sondern vielmehr ihrem eigenen Kontostand gegolten zu haben. Wie der Verlag aus sicherer Quelle erfuhr, wurde ein fünfstelliger Betrag über Umwege auf ein Konto überwiesen, dessen Inhaberin niemand anderer als die engagierte Ärztin und Mutter von fünf Kindern ist …« Fassungslos ließ Fee das Blatt sinken. »Was ist denn, Mami? Geht's dir nicht gut?«, erkundigte sich die älteste Tochter Anneka besorgt. Während die anderen Kinder längst vom Frühstückstisch aufgestanden und das Weite gesucht hatten, war sie bei ihrer Mutter geblieben, um ihr Gesellschaft zu leisten. »Du bist ja auf einmal ganz blass.« Hastig faltete Felicitas die Zeitung zusammen und verbarg sie auf ihrem Schoß. Auf keinen Fall sollten ihre Kinder von dieser unerhörten Lüge erfahren.
Verfügbar seit: 16.06.2024.
Drucklänge: 100 Seiten.

Weitere Bücher, die Sie mögen werden

  • Die Kinderzeit - cover

    Die Kinderzeit

    Peter Altenberg

    • 0
    • 0
    • 0
    Meine wunderschöne Mama trug ein weites Kleid aus dunkelbraunem Tüll mit hellbraunen Samtbändchen durchzogen. Man sagte, der Hofmeister der Familie W. mache ihr riesig den Hof. Wir verstanden das Wort »Hof« nicht. Eines Vormittags wurden wir zu dem Viadukt von vierzig Metern Höhe über dem Schwarzatal geführt, wo zwei Lastenzüge aufeinander aufgefahren waren. Die eine Berglokomotive hatte die andere direkt bestiegen. Wir nahmen zum Andenken sehr viel Zigarettenpapierschachteln mit, die einem Waggon entstürzt waren. Wir waren erstaunt, keine Leichen zu sehen. Selbst der Lokomotivführer war »mit dem Schrecken davongekommen«. Papa schenkte ihm einen Gulden. Als Belohnung, davongekommen zu sein.
    Zum Buch
  • Viola Tricolor - cover

    Viola Tricolor

    Theodor Storm

    • 0
    • 0
    • 0
    Bei dem Titel "Viola Tricolor" handelt es sich um ein bekanntes Werk des bedeutenden deutschen Schriftstellers und Lyrikers Theodor Storm. Der Titel bezieht sich auf eine Pflanzenart, die auch als "Wildes Stiefmütterchen" bekannt ist. Die Novelle erzählt die Geschichte einer jungen Frau und ihrer persönlichen Herausforderung, sich in die neue Rolle als Ehefrau eines Witwers und Stiefmutter eines Kindes hineinzufinden…
    Zum Buch
  • Vater Goriot - cover

    Vater Goriot

    Honore de Balzac

    • 0
    • 0
    • 0
    Die Pension der Madame Vauquer vereint Menschen aus verschiedenen Schichten an ihrem Mittagstisch. Vor dem Hintergrund der Restauration entsteht ein gesellschaftliches Bild von Paris im beginnenden 19. Jahrhundert. Im Zentrum aber steht die Liebe eines Vaters zu seinen Töchtern, die keine Grenzen kennt. Dem nur scheinbaren Glück dieser Töchter, deren gesellschaftlichen Aufstieg er finanziert, opfert er alles, schließlich sogar sein Leben. Dabei steht Goriot für einen anachronistischen Idealismus, über den die neue Zeit erbarmungslos hinwegrollt.
    Zum Buch
  • Was bei den Sternen war - cover

    Was bei den Sternen war

    Peter Rosegger

    • 0
    • 0
    • 0
    Was bei den Sternen war, Erzählung von Peter Rosegger: Selbst der Naturforscher gibt es diesmal zu, was der Poet behauptet, dass nämlich im Waldland die Sterne heller leuchten als sonst wo. Das macht die reine, feuchte Luft, sagt der eine; der andere hingegen meint, der kindliche Glaube der Einschichtbewohner sei Ursache, dass der Sternenhimmel so hell und hold niederfunkle auf den weiten, stillen Wald.
    Zum Buch
  • Sagen und Legenden vom der Donau - cover

    Sagen und Legenden vom der Donau

    Roland Renner, Ludwig Bechstein

    • 0
    • 0
    • 0
    Die Donau ist ein Fluss um den sich viele Legeden und Geschichten ranken. Es geht um geheimnissvolle Erscheinungen, rätselhafte Nixen und streitbare Ritter. Der Berliner Schauspieler Roland Renner liest bekannte und unbekannte Sagen auf der Grundlage der Geschichten von Ludwig Bechstein. Schicken Sie ihre Ohren auf Reisen: Eine wunderbare Art, sich kurzweillig mit der Kulturlandschaft der Donau vertraut zu machen.
    Zum Buch
  • Sechse kommen durch die Welt - Märchenstunde Folge 188 (Ungekürzt) - cover

    Sechse kommen durch die Welt -...

    Brüder Grimm

    • 0
    • 0
    • 0
    Ein Krieg ist zu Ende gegangen. Während der König sich selbst den "Orden der eigenen Unsterblichkeit" verleiht und auch seine Marschälle - hölzerne Puppen - mit Orden bedenkt, erhalten die Soldaten nur je drei Heller für ihre Dienste. Als ein Soldat dagegen aufbegehrt, wird er vom König gefangen genommen. Er schwört dem Monarchen, einst dessen gesamte Reichtümer zu besitzen. Im Gefängnis trifft der Soldat auf den Starken. Der kann zwar seine Ketten lösen, will dies jedoch nicht, da alles, was er anfasst, grundsätzlich zu Bruch geht. Als der Starke niesen muss, schleudert er den Soldaten durch den Druck aus dem nun zerstörten Gefängnis. Obwohl er im Gefängnis bleiben will, überzeugt ihn der Soldat, mit ihm zu kommen. Auch ein Fiedler, dessen Musik jeden Menschen zum Tanzen zwingt, kommt mit ihnen. Auf ihrer gemeinsamen Wanderschaft treffen die drei auf den immer hungrigen Läufer, der seine Schnelligkeit nutzt, um Reisenden Essen zu stehlen. Auch er schließt sich den beiden Wanderern an, ebenso wie ein sehr präziser Jäger, der selbst aus großer Entfernung alles trifft, da dies so nach den Vorschriften ist. Bereits in einem Sonnenblumenfeld war die Gruppe auf ein Mädchen gestoßen, dass sich ihnen anschließen wollte, jedoch vor dem Starken Angst hatte. Der Soldat hatte ihr geraten, noch zu wachsen. Als die Männer später einen schweren Sack am Wegesrand finden mit einem Zettel, der sie bittet, ihn mitzunehmen, schultert der Starke den Sack. Die Männer kommen zu einer Windmühle, wo ein Mann des Hofes erklärt, die Prinzessin suche einen Herausforderer für einen Wettlauf. Wer sie besiegt, erhält sie zur Frau; wer verliert, verliert sein Leben. Der Soldat meldet sich und die Gruppe wird zum König gelassen. Der Soldat gibt an, den Läufer für sich laufen lassen zu wollen. Verliert er, sollen hingegen alle fünf Männer ihren Kopf verlieren. Beide Läufer sollen zu einer Quelle eilen, einen Krug mit Wasser füllen und ihn zurück zum König bringen. Das Duell beginnt und der Läufer lässt sich immer wieder ablenken. Ständig macht er Essenspausen und schläft schließlich am Wegesrand unweit eines Leuchtturms ein. Die Prinzessin stößt seinen bereits gefüllten Wasserkrug um und scheint schließlich zu gewinnen. Der Jäger jedoch schafft es, dem Läufer das Kissen unter dem Kopf wegzuschießen. Der Läufer erwacht und füllt eilig seinen Krug neu. Kurz vor der Prinzessin erreicht er das Ziel. Die Prinzessin denkt jedoch nicht daran, den Soldaten zu heiraten. Beim Verlobungsmahl schließt sie die fünf Männer in einem Zimmer ein, dessen Boden und Wände aus Eisen sind. Die Angestellten des Hofes zünden ein Feuer unter dem Zimmer an und bald glühen die Wände vor Hitze. Auch der Boden glüht, sodass der Starke nicht zur Tür gelangen kann. Inzwischen haben die Männer herausgefunden, dass sich im Sack der vermeintliche Junge Schiefhütchen befindet - in Wirklichkeit handelt es sich um das Mädchen vom Sonnenblumenfeld, das sich als Mann verkleidet hat. Als die Hitze am größten ist, setzt Schiefhütchen ihren Hut gerade auf und bald herrscht im Zimmer Frost. Die Prinzessin ist entsetzt, als die fünf Männer und Schiefhütchen nach einem Niesanfall des Starken frierend aus dem zerstörten Zimmer kommen. Nun bietet der König den Männern alles Gold und Gut an, was der Starke tragen kann. Zahlreiche Wagen werden mit sämtlichen Wertgegenständen des Schlosses beladen und selbst die Königskrone und das Hochzeitskleid der Prinzessin werden mitgenommen. Als die zahlreichen Wagen vom Starken aus dem Hof gezogen werden, hat die Königsfamilie keinerlei Vermögen mehr, bis auf drei Heller, die ihnen der Soldat dagelassen hat. Die Sechs verschenken die wertvollen Gegenstände an die Bauern, die ihnen unterwegs begegnen, auch wenn viele mit Spiegeln, Teppichen und Lampen wenig anfangen können. Bei einer Rast erkennt der Soldat, dass Schiefhütchen in Wirklichkeit eine Frau ist und beide werden ein Paar. Die wütende Prinzessin hat unterdessen ihre Soldaten alarmiert und der gesamte Hofstaat
    Zum Buch