Rejoignez-nous pour un voyage dans le monde des livres!
Ajouter ce livre à l'électronique
Grey
Ecrivez un nouveau commentaire Default profile 50px
Grey
Abonnez-vous pour lire le livre complet ou lisez les premières pages gratuitement!
All characters reduced
Die Frau ohne Gewissen - Dr Norden Extra 126 – Arztroman - cover

Die Frau ohne Gewissen - Dr Norden Extra 126 – Arztroman

Patricia Vandenberg

Maison d'édition: Kelter Media

  • 0
  • 0
  • 0

Synopsis

Nun gibt es eine Sonderausgabe – Dr. Norden Extra

Dr. Norden ist die erfolgreichste Arztromanserie Deutschlands, und das schon seit Jahrzehnten. Mehr als 1.000 Romane wurden bereits geschrieben.
Für Dr. Norden ist kein Mensch nur ein 'Fall', er sieht immer den ganzen Menschen in seinem Patienten. Er gibt nicht auf, wenn er auf schwierige Fälle stößt, bei denen kein sichtbarer Erfolg der Heilung zu erkennen ist. Immer an seiner Seite ist seine Frau Fee, selbst eine großartige Ärztin, die ihn mit feinem, häufig detektivischem Spürsinn unterstützt. Auf sie kann er sich immer verlassen, wenn es darum geht zu helfen.

Als sie die Tür ihres Büros öffnete, um den unbekannten Besucher hereinzubitten, stockte Gesine Sommer der Atem. Sie fand sich exakt dem Mann gegenüber, von dem sie schon ihr ganzes Leben lang heimlich träumte. Dunkelblondes, ein bisschen unordentliches Haar, sanfte braune Augen hinter einer runden Nickelbrille, einen vollen Mund über einem kantigen Kinn, dem man es deutlich ansah, dass es nicht frisch rasiert war. »Bitte, Herr Fahrtmann, kommen sie doch rein«, stammelte sie verlegen und wäre am liebsten im Erdboden versunken. Obwohl der Tag noch jung war, hätte sie sich schon jetzt ohrfeigen mögen, dass sie zu träge gewesen war, das neue, schicke Kostüm anzuziehen, das sie sich in einem Anflug von Leichtsinn am Wochenende gekauft hatte. Statt dessen trug sie wie immer eine weiße Bluse mit bravem Bubikragen und eine altmodische Bundfaltenhose, die angesichts der Speckröllchen um ihren Bauch nicht sehr vorteilhaft wirkte. Während Justus Fahrtmann an ihr vorbei auf den freien Stuhl zuging, warf sie sich einen verzweifelten Blick im Garderobenspiegel zu. Ich hätte wenigstens die hohen Schuhe anziehen können! ärgerte sie sich weiter und ihre Miene war finster, als sie sich Fahrtmann gegenüber an ihren Schreibtisch setzte. Gesine blätterte wütend in den Unterlagen, die vor ihr lagen. »Höchste Zeit, dass wir beide uns mal unterhalten«, ließ sie ihre schlechte Laune an Justus aus, der unter ihren Worten erschrocken zusammenzuckte. »Wenn ich geahnt hätte, wie sehr Finn unter dem Verlust seiner Mutter leidet, wäre ich schon früher gekommen«, erklärte er bemüht freundlich und einsichtig. Er ahnte, Ärger mit dem Jugendamt konnte ihn unter Umständen die Vormundschaft für seinen achtjährigen Sohn kosten. Das wollte er auf keinen Fall riskieren. »Aber ich habe gedacht, das sind nur Kleinjungenstreiche.« Er setzte eine so betroffene, trostlose Miene auf, dass es Gesine ganz warm ums Herz wurde. Jetzt ärgerte sie sich nur noch mehr über ihr unmögliches Äußeres.
Disponible depuis: 11/05/2023.
Longueur d'impression: 100 pages.

D'autres livres qui pourraient vous intéresser

  • Die Sünderin - cover

    Die Sünderin

    Marie von Ebner-Eschenbach

    • 0
    • 0
    • 0
    „Das Schreiben, selbst an meine liebsten Menschen, ist mir eine Qual“, sagte Louise von François, und: „Mir auch, mir auch!“, dachte die alte Baronin, als sie den vierten Brief, den sie heute geschrieben hatte, und jeden an einen ihr sehr lieben Menschen, schwer seufzend schloss. Kein fauler Student sehnt sich ungeduldiger von der Schulbank fort, als sie sich fortsehnte vom Schreibtisch in den Garten hinaus. Es war ein Sommermorgen von jauchzender Pracht. Ein Blick ins Freie umfasste eine Welt von Schönheit: Schauen war Glück und atmen Genuss.
    Voir livre
  • Von meinen Vorfahren - cover

    Von meinen Vorfahren

    Peter Rosegger

    • 0
    • 0
    • 0
    Bauerngeschlechter werden nur in Kirchenbüchern verbucht: Das Kirchenbuch zu Krieglach, wie es heute vorliegt, beginnt im siebzehnten Jahrhundert mit dem Jahre 1672. Die früheren Urkunden sind wahrscheinlich bei den Einfällen der Ungarn und Türken zugrunde gegangen. Zu Beginn des Pfarrbuches gab es in der Pfarre schon Leute, die sich Roßegger schreiben ließen. Nach anderen Urkunden waren in jener Gegend schon um 1290 Rossecker vorhanden. Sie waren Bauern. Teils auch Amtmänner und Geistliche.
    Voir livre
  • Mädchen tötet Häscher - cover

    Mädchen tötet Häscher

    Matteo Bandello

    • 0
    • 0
    • 0
    Ein Mädchen, deren Bruder von einem Häscher bedrängt wird, tötet diesen Häscher und wird vom Gericht freigesprochen.
    Eine humorische Geschichte aus dem lustvollen Leben im Mittelalter ... die unanständigen Geschichten von den Gattinnen, die ihren Männern Hörner aufsetzen, von den Frauen, die sich mit Brüdern, Schwägern, Vettern und anderen Blutsverwandtschaften mischen. Von den Männern, die nicht weniger sündigen als die Weiber, die ihr Weib allein im Bette vor Kälte erfrieren lassen und ehebrecherisch anderen Weibern nachlaufen.
    Liebenswürdigste Damen und wohledle Herren, da Herr Guarnero mir aufgetragen hat, dass ich zur Unterhaltung dieser erlauchten Gesellschaft eine Novelle erzähle, will ich es sehr gerne tun. Manche Männer, die sehr wenig vom Mann an sich haben, tadeln das weibliche Geschlecht und sagen, dass die Frauen zu nichts gut sind, als für die Nadel und für den Stickrahmen oder dazu, in der Küche zu weilen und mit den Katzen zu spielen. Wer wirklich ein Mann ist, ebenso wie ihr Damen, könnte ihm die passende Antwort geben, die ein solch ungebildeter Flegel verdient. Denn man pflegt zu sagen, wenn der Esel die Wand schlägt, tut er sich selber weh....
    Matteo Bandello (geb. um 1485 in Italien, gestorben 1561 in Agen, Frankreich, verfasste zahlreiche Novellen nach dem Vorbild Giovanni Boccaccios. Einige davon dienten William Shakespeare als Vorlage für seine Dramen, davon die wichtigste die Novelle über den tragischen Tod zweier unglücklich Leibender „Romeo und Giulietta“.
    Voir livre
  • Die Verwandlung - cover

    Die Verwandlung

    Franz Kafka

    • 0
    • 0
    • 0
    Als der junge Handlungsreisende Gregor Samsa eines Morgens aus seinen Träumen erwacht, findet er sich plötzlich als ungeheures Insekt wieder. Gregor, der zwar unter der Trostlosigkeit und der Härte seiner Umwelt zu leiden hat, denkt jedoch zu aller erst daran, dass er wohl zu spät zur Arbeit kommen wird. Natürlich ist auch Gregors Familie angewidert von seinem Anblick, lässt den Sohn aber solange bei sich wohnen, bis schließlich... Gregor Samsa, von vielen als literarisches alter ego Franz Kafkas betrachtet, lässt Sie nicht mehr los, wenn sich seine Gedanken um seine Metamorphose entfesseln.
    Franz Kafka: geboren 3. Juli 1883 in Prag, gestorben 3. Juni 1924 in Klosterneuburg, Kierling. Sohn eines wohlhabenden jüdischen Kaufmanns. 1901-1906 studierte er Germanistik und Jura in Prag; 1906 promovierte er in Jura. Dann kurze Praktikantenzeit am Landesgericht Prag. 1908-1917 Angestellter einer Versicherungsgesellschaft, später einer Arbeiter-Unfall-Versicherung. 1917 erkrankte er an Tuberkulose, was ihn 1922 zur Aufgabe des Berufes zwang. Kafka fühlte sich als einsamer und unverstandener Einzelgänger, nur mit Max Brod und Franz Werfel verband ihn Freundschaft. Sein Verhältnis zu Frauen war schwierig und problematisch: zweimal hat er sich 1914 verlobt und das Verlöbnis wieder gelöst; 1920-1922 quälte ihn eine unerfüllte Liebe zu Milena Jesenska, was zahlreiche erhaltene Briefe dokumentieren; seit 1923 lebte er mit Dora Diamant zusammen als freier Schriftsteller in Berlin und Wien, zuletzt im Sanatorium Kierling bei Wien, wo er an Kehlkopftuberkulose starb. Sein literarischer Nachlass, den er testamentarisch zur Verbrennung bestimmt hatte, wurde posthum gegen seinen Willen von Max Brod veröffentlicht.
    Voir livre
  • Die Venus von Ille - cover

    Die Venus von Ille

    Prosper Mérimée

    • 0
    • 0
    • 0
    Also, wie wir graben, da haut der Coll, der feste drangeht, die Hacke in die Erde ...Ich höre Bimm, als habe er an eine Glocke geschlagen. “Was ist das?” frage ich. Wir buddeln tiefer, und da kommt eine schwarze Hand zum Vorschein, die wie eine Totenhand aussieht, die aus dem Grabe greift. Mich packt die Angst. Ich laufe zum Herrn und vermelde ihm: „Gnädiger Herr, unter dem Olivenbaum liegen Tote. Wir müssen den Pfarrer holen.” – „Tote? Was für Tote?”, fragt er.
    Prosper Mérimée (1803 - 1870) war einer der kultiviertesten Menschen seiner Zeit. Er studierte Rechts- und Sprachwissenschaften, hatte tiefe Kenntnisse in der Geschichte und Kunst. Seit 1831 arbeitete Mérimée in verschiedenen Ministerien (Marine, Handel usw.), bis er schließlich 1834 zum Inspektor historischer Denkmäler ernannt wurde. Über 25 Jahre seines Lebens widmete er dieser Tätigkeit. Prosper Mérimée reiste persönlich durch Frankreich, suchte restaurierungsbedürftige Denkmäler aus und organisierte Bauarbeiten. Für seine Verdienste (seit 1853 auch als Senator) wurde er mehrmals mit dem Kreuz der Ehrenlegion ausgezeichnet. Seine Tätigkeit als Schriftsteller wurde ebenfalls hoch bewertet. Im Jahre 1844 wurde er in die Academie Francaise gewählt. Obwohl sein Werk auf den ersten Blick sehr vielseitig scheint - Drama (Théâtre de Clara Gazul) - Roman (La Chronique du règne de Charles IX.) - Übersetzungen (Puschkin, Gogol, Turgenew) - ist Prosper Mérimée heute vor allem auf Grund seiner Novellen berühmt. Zu den bekanntesten zählen Carmen, Mateo Falcone und La Vénus d'Ille.
    Voir livre
  • Bergmilch - cover

    Bergmilch

    Adalbert Stifter

    • 0
    • 0
    • 0
    In unserem Vaterlande steht ein Schloss, wie man in manchen Gegenden sehr viele findet, das mit einem breiten Wassergraben umgeben ist, so zwar, dass es eigentlich aussieht, als stünde es auf der Insel eines Teiches. Von solchen Verteidigungsmitteln sind gewöhnlich diejenigen Schlösser umgeben, die auf Flächen liegen, also das Verteidigungsmittel des Wassers haben, aber dafür desjenigen entbehren, das ihre stolzen Schwestern auf hohen Bergen und schroffen Felsen besitzen. Sie müssen die geringere Sicherheit, die ein Wassergraben gibt, noch mit feuchter Luft, mit Fröschequaken und Fliegenungeziefer erkaufen, während ihre erhabenen Schwestern zu dem größeren Schutz der hohen Felsen noch die reine Luft und die Aussicht als Zugabe erhalten. Dafür können die ersten sich gegen Winterstürme in ein ganzes Bett von Bäumen verhüllen, während die letzten dem Anfalle der Winde so hingegeben sind wie ein Kiesel im Flusse dem ewigen Glätten durch Wasser.
    Adalbert Stifter wurde am 23.10.1805 in Oberplan (Böhmerwald) geboren. Er kam als Sohn eines Leinewebers und Flachshändlers aus einfachen Verhältnissen. Als er 12 Jahre alt war, starb der Vater, und er wurde von da ab von den Großeltern erzogen. Er besuchte von 1818 bis 1826 das Gymnasium und studierte anschließend bis 1830 in Wien zunächst Jura, dann Naturwissenschaften und Geschichte, machte aber keine Abschlussprüfung. Stifter wollte gern Landschaftsmaler werden. Den Lebensunterhalt verdiente er sich als Privatlehrer in Wiener Adelshäusern. 1848 zog Stifter nach Linz und lebte dort die letzten Jahrzehnte seines Lebens. In seinen letzten Lebensjahren war er schwerkrank und litt unter Depressionen. Ob er Selbstmord beging, ist nicht sicher nachzuweisen. Er starb am 28.1.1868.
    Voir livre