Stephen - Ein Soldat des Kreuzes - Glaube Jüngerschaft und Verfolgung im Römischen Reich
Florence Morse Kingsley
Maison d'édition: Neu übersetzt Verlag
Synopsis
Stephen: Ein Soldat des Kreuzes entwirft, eng an die Apostelgeschichte angelehnt, die Berufung und Steinigung des ersten Märtyrers vor dem Hintergrund der jungen Jerusalemer Gemeinde. Kingsley verbindet fiktive Nebenfiguren mit biblischen Szenen – Diakonenwahl, Konflikt mit dem Synedrium, Sauls Auftreten – zu einer dramatisch-erbaulichen Erzählung. Stilistisch mischen sich viktorianische Sentimentalität, anschauliche Milieuschilderung und didaktische Reflexion, in der Tradition populärer Bibelromane. Florence Morse Kingsley (1859–1937), US-amerikanische Autorin religiöser Fiktion, wurde mit Titus: A Comrade of the Cross zum Bestsellerphänomen der 1890er Jahre. Aus der protestantischen Erbauungskultur kommend, wollte sie neutestamentliche Stoffe für Familie und Sonntagsschule lebendig machen. Stephen setzt dieses Programm fort, gestützt auf Apostelgeschichte und zeitgenössische Bibelkommentare, mit deutlich moralpädagogischer Intention. Zu empfehlen ist der Roman allen, die historisch-religiöse Erzählungen mit geistlicher Profilschärfe suchen: als lebendige Annäherung an die Frühzeit der Kirche und als Dokument viktorianischer Frömmigkeitsästhetik. Wer Ben-Hur und verwandte Bibelepen schätzt, findet hier eine sorgfältig komponierte, erzählerisch packende Lektüre für Privatstudium und Unterricht.
