Nach seinem Spiegel-Bestseller "Elbschlosskeller. Kein Roman" geht es nun weiter im rasanten Leben von Daniel Schmidt, dem Wirt des legendären Elbschlosskellers. In "Kiez. Kein Roman" erfahren Leser*innen des ersten Buches, was seit 2018 bei Daniel geschah – sein Absturz nach dem großen Hype, Klinikaufenthalte und Auszeit in Amerika, Fahrten in die Ukraine und sein Kampf für den Kiez –, während alle Neuleser*innen einsteigen können in den faszinierenden Kosmos des Daniel Schmidt, den Kiez-Philosophen, Mann mit Ecken und Kanten und Macher mit einem ganz großen Herzen. Er nimmt uns mit auf eine Reise durch sein Viertel und lässt Menschen zu Wort kommen, die in seinem Leben eine große Rolle spielen und den Kiez, diesen einzigartigen Mikrokosmos, zusammenhalten.
St. Pauli und die Charaktere, von denen Daniel Schmidt berichtet, sind so, wie der Autor selbst: schonungslos ehrlich, tolerant und weltoffen, skurril und verrückt, hart aber herzlich …
"Eine Frau von Wuchs und Charakter, gerade, aufrecht und fest wie ein Baum ohne jede Anpassungstendenzen."
Die berühmte Schauspielerin Dorothea Neff (1903–1986) nahm ab 1940 ihre jüdische Freundin Lilli Wolff als U-Boot in ihrer Wohnung auf. Mit viel Mut, Opferbereitschaft und List gelang die Geheimhaltung. Aber 1944 musste Lilli mit einem Tumor in der Brust ins Krankenhaus. Wie sollte sie operiert werden, ohne aufzufliegen?
Jürgen Pettinger rollt den Fall neu auf, spürt in den Dokumenten und von ihm wiederentdeckten Tonaufnahmen der Beziehung der beiden Frauen nach und zeigt, dass queere Aktivist:innen von heute auf den Schultern der queeren Held:innen von damals stehen.
Mit zahlreichen s/w-Abbildungen
Das neue umfassende Werk über den umstrittenen Revolutionär!
Fanatiker oder Hoffnungsträger? Wer war der Revolutionär, der mit seinen Ideen nicht nur Russland, sondern die ganze Welt veränderte? Die Biografie stellt Werdegang und Denken von Wladimir Iljitsch Lenin ins Zentrum. Sie hakt dort nach, wo sich Urteile verfestigt haben. Zusammenhänge werden neu arrangiert und überraschende Erklärungen dafür angeboten, wie einem Außenseiter der Aufstieg zum Führer des ersten sozialistischen Staates gelang. Die Autoren rollen nach umfassender Einsicht in Originaldokumente die Biografie eines Mannes auf, der als eine der einflussreichsten Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts gilt. So entsteht ein neues, vielschichtiges Lenin-Bild, das die Geschichte eines Einzelgängers in einer Welt im Umbruch erzählt. Spannend, informativ und fesselnd!
Mut, Menschlichkeit und der Ruf eines neuen Lebens – erzählt von der Frau, die zur "Mama Tenga" wurde.Nach einer schicksalhaften Reise nach Westafrika trifft Katrin Rohde eine radikale Entscheidung: Sie verkauft all ihren Besitz in Deutschland und wandert nach Burkina Faso aus. In der Hauptstadt Ouagadougou beginnt sie, sich den Straßenkindern zu widmen – Jungen, die inmitten von Armut, Drogen und Gewalt ums Überleben kämpfen. Aus dem ersten Schritt wird eine lebensverändernde Mission.Mit Mut, Disziplin, Humor und dem Vertrauen in die Kraft von Bildung und Gemeinschaft baut Katrin Rohde über Jahre hinweg zahlreiche Einrichtungen auf: Waisenhäuser, Frauenhäuser, Werkstätten, Schulen, Beratungsstellen und Ausbildungsplätze – stets nach dem Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe. Ihre Projekte stehen für gelebtes Empowerment, soziale Gerechtigkeit und echte Hoffnung auf Wandel.In Burkina Faso kennt man sie heute als "Mama Tenga – Mutter Vaterland". In ihrer mitreißend und persönlich gelesenen Autobiografie erzählt Katrin Rohde ihre wahre Geschichte – eine inspirierende Erfahrung weiblicher Führung und interkultureller Begegnung, voller Menschlichkeit, afrikanischem Gleichmut und dem Mut zur Veränderung.
Bei der Recherche über das Dorf Obersalzberg, den Wohnort und zweiten Regierungssitz Hitlers in der Nähe von Berchtesgaden, stößt Ulrich Chaussy auf Arthur Eichengrün. Wer war dieser völlig vergessene jüdische Nachbar Hitlers? In drei Jahrzehnten Arbeit rekonstruiert Chaussy Eichengrüns Biografie und entdeckt einen der bedeutendsten Chemiker und Erfinder der Kaiserzeit und der Weimarer Republik wieder: Eichengrün ist Forscher, Erfinder und Unternehmer in Personalunion. Er synthetisiert Kokain und wir verdanken ihm das Aspirin. Er erfindet den unbrennbaren Kinofilm und revolutioniert mit seinem Cellon-Spannlack den Bau der stoffbespannten Flugzeuge und Zeppeline.
Ab 1933 gelten all seine Verdienste nichts mehr. Er verliert allen Besitz. Plötzlich ist der assimilierte Patriot nur noch eines: Jude. Deportiert ins KZ Theresienstadt muss der große Chemiker erkennen, dass er eines nicht umformen und synthetisieren konnte: Eine Identität, die ihn vor dem Rassenwahn der Nationalsozialisten hätte schützen können.
Ulrich Chaussy schreibt Arthur Eichengrün, diesen großen Erfinder und Wissenschaftler, fulminant zurück ins kollektive Gedächtnis.
Die packende Biografie einer starken Frau der "Generation Kriegskind", die Depression und Selbstablehnung überwindet, ihren wahren Wert entdeckt und heute ein gefragtes Senior-Model ist.
Im eisigen Januar 1945 kommt Friederike Garbe in Breslau zur Welt. Nur einen Tag später muss ihre verwitwete Mutter mit Friederike vor den anrückenden Sowjets fliehen. Nach monatelanger Odyssee landen sie in Lübeck, wo Friederike eine harte Kindheit ohne Liebe und Geborgenheit erlebt.
Als sie mit achtzehn ihren Mann Günter kennenlernt, scheint endlich alles gut zu werden. Doch Friederike plagen Depressionen, sie fühlt sich wertlos und ungeliebt. Ihre Ängste ertränkt sie in Alkohol. Zwei Suizidversuche scheitern.
Der Wendepunkt kommt, als Friederike dem begegnet, der ihr bedingungslose Liebe und einen unveräußerlichen Wert zuspricht: Jesus Christus. Ein Weg der Heilung beginnt, auf dem Friederike sogar anderen helfen kann. Schließlich erfüllt sie sich einen Kindheitstraum und gründet das "Agape Haus" in Lübeck, wo Findelkinder und Menschen in Not ein neues Zuhause finden.
2012 erlangt Friederike Garbe durch einen Auftritt bei "Wer wird Millionär?" größere Bekanntheit. Seit sie mit sechzig entdeckt wurde, arbeitet sie als erfolgreiches Senior-Model.
Inge Jens erzählt erstmals aus ihrem eigenen Leben. Die Literaturwissenschaftlerin berichtet in dieser Autorenlesung über Kindheit und Jugend in Hamburg, die Studienzeit in Tübingen und die Familiengründung mit dem berühmten Schriftsteller und Gelehrten Walter Jens. Sie beschreibt ihren Weg von der Rolle als "Frau an seiner Seite" zu einer erfolgreichen Autorin.Begegnungen mit Zeitgenossen wie Katia und Golo Mann oder Johannes Rau kommen zur Sprache. Mit großer Offenheit erzählt Inge Jens auch von der Demenzerkrankung ihres Mannes: "Ich sehe seinem Entschwinden zu."
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