Begleiten Sie uns auf eine literarische Weltreise!
Buch zum Bücherregal hinzufügen
Grey
Einen neuen Kommentar schreiben Default profile 50px
Grey
Jetzt das ganze Buch im Abo oder die ersten Seiten gratis lesen!
All characters reduced
Die terrestrische Gemeinschaft - Technik Animismus und die Erde als Utopie - cover

Die terrestrische Gemeinschaft - Technik Animismus und die Erde als Utopie

Achille Mbembe

Übersetzer Jörg Theis

Verlag: Matthes & Seitz Berlin Verlag

  • 0
  • 0
  • 0

Beschreibung

Wer sich mit der Erde befasst, nimmt eine symbiotische Kette in den Blick: die Kette des Lebendigen in ihren unzähligen Ausprägungen. Menschen, Tier- und Pflanzenarten, Mikroben, Bakterien und Viren, anorganische Körper und Mineralien sowie technische Geräte und andere künstliche Apparaturen sind deren untrennbare Teile. Aber auch alle unsichtbaren Kräfte, Genien, Geister und Masken gehören dazu.
Auf der Grundlage dieses unergründlichen, dem afrikanischen Denken entlehnten Reichtums entwickelt Achille Mbembe in diesem Essay eine grundstürzende Reflexion über die Erde, ihre Zukunft und vor allem über die Art von Gemeinschaft, die sie mit den belebten und unbelebten Arten bildet, die sie bewohnen, auf ihr Zuflucht gefunden haben und sich auf ihr aufhalten. Er zeigt, wie unsere eigentliche Beziehung zur Erde nur die der vorübergehenden Bewohner und Passanten sein kann. Als solche nimmt sie uns auf und beherbergt uns, sie pflegt die Spuren unseres Aufenthalts, die in unserem Namen sprechen und daran erinnern, wer wir im Umgang mit anderen und mitten unter ihnen waren. Eine solche Beziehung ist die letzte aller Utopien, der Grundstein für ein neues planetares Bewusstsein.
Verfügbar seit: 17.04.2025.
Drucklänge: 238 Seiten.

Weitere Bücher, die Sie mögen werden

  • Mitspieler der "Volksgemeinschaft" - Der FC Bayern und der Nationalsozialismus - cover

    Mitspieler der...

    Gregor Hofmann

    • 0
    • 1
    • 0
    Fußball in der "Hauptstadt der Bewegung" – Ein Verein als Teil der deutschen Gesellschaft der NS-Zeit.
    
    Als Kurt Landauer, der jüdische Präsident des FC Bayern München, Ende März 1933 zurücktrat, war das der erste sichtbare Schritt auf dem Weg des Vereins in die NS-Diktatur. Nationalsozialisten hatte es beim FCB schon vor 1933 gegeben, aber es waren auch viele jüdische Münchner unter den Vereinsmitgliedern.
    Gregor Hofmann betrachtet die Geschichte der Bayern in der NS-Zeit nicht isoliert, sondern folgt ihr jenseits sportlicher Kennziffern vom Kaiserreich bis in die Bundesrepublik. Konsequent zieht der Autor Vergleiche zu anderen großen Fußballklubs und verfolgt den Aufstieg des Vereins in der Weimarer Republik, als Fußballspiele zu Massenereignissen wurden. Er verortet die Funktionäre und Spieler in der Münchner Stadtgesellschaft und begreift sie als Akteure, die nicht nur passive Befehlsempfänger waren. Diese Akteure konnten Handlungsspielräume nutzen, um im Sinne des Nationalsozialismus zu handeln – sie konnten sich aber auch widersetzen. Die von Gregor Hofmann herausgearbeitete enorme Bandbreite der Einstellungen und Haltungen kennzeichnet den FC Bayern zur Zeit des Nationalsozialismus, in der gleichwohl die meisten Protagonisten als Mitspieler des Regimes agierten.
    Zum Buch
  • Finanzpolitik - Eine Einführung - cover

    Finanzpolitik - Eine Einführung

    Hermann Adam

    • 0
    • 1
    • 0
    Über Veränderungen in seinen Ausgaben und Einnahmen greift der Staat in den Wirtschaftskreislauf ein: Er betreibt Finanzpolitik. Aber wie setzt die Politik Steuern und Staatsausgaben zur Lenkung der Wirtschaft ein? Welche Auswirkungen hat das auf die Verteilung von Einkommen und Vermögen? Und nicht zuletzt: Welche Möglichkeiten und Grenzen gibt es für die Staatsverschuldung?
    Fundiert erläutert Hermann Adam die Instrumente der Finanzpolitik und beschreibt die Entwicklung von Steuereinnahmen, Staatsausgaben und Staatsverschuldung seit dem Zweiten Weltkrieg. Er diskutiert aktuelle Ideen zur Steuerreform und die dahinterstehenden ökonomischen Interessen sowie die Schwierigkeiten, im föderalen System der Bundesrepublik zu finanzpolitischen Entscheidungen zu kommen.
    Zum Buch
  • Im Griff der unsichtbaren Hand - Mythos Mathematik und Macher der Märkte - cover

    Im Griff der unsichtbaren Hand -...

    Arnis Vilks

    • 0
    • 1
    • 0
    Vor rund 250 Jahren erschien Adam Smith' »Wealth of Nations«. Eine seiner prägnantesten Thesen ist der Slogan von der »unsichtbaren Hand des Marktes«. Damit gemeint ist die Überzeugung, dass Wettbewerb und Märkte die Tendenz haben, die unzähligen individuellen wirtschaftlichen Entscheidungen, die täglich auf der Welt getroffen werden, in ein gesellschaftlich optimales Gleichgewicht zu bringen.
    Der Ökonom Arnis Vilks zeigt in seiner übersichtlichen Studie, wie Smith' These zum »harten Kern« eines Forschungsprogramms und etwa seit den 1970er Jahren zum herrschenden Paradigma der Volkswirtschaftslehre wurde, obwohl es immer auch andere, wohlbegründete konkurrierende Auffassungen gab. Nicht zuletzt die Vergabe von Nobelpreisen an prominente Propagandisten des neoliberalen Weltbilds sorgte dafür, dass die damit verbundenen ökonomischen Ideen in die Köpfe von Politikern einsickerten. Durch Deregulierung, Privatisierung und Steuersenkungen, von denen naturgemäß die bereits Vermögenden profitierten, wurden infolgedessen auch die Rolle und das wirtschaftliche Vermögen der staatlichen Institutionen zugunsten der Akkumulation und Konzentration privaten Vermögens reduziert.
    Der Neoliberalismus, dessen Genese im volkswirtschaftlichen Denken Vilks nachzeichnet, wirkte weit über »Thatcherismus« und »Reaganomics« hinaus – die Politik etwa eines Donald Trump oder eines Javier Milei zeigt, dass er bis heute zu radikalen Maßnahmen zu führen vermag.
    Zum Buch
  • Wirtschaftsmärchen - Hundertundeine Legende über Ökonomie Arbeit und Soziales - cover

    Wirtschaftsmärchen -...

    Patrick Schreiner, Kai Eicker-Wolf

    • 0
    • 1
    • 0
    »Die Löhne sind zu hoch.« »Wachstum kommt allen zugute.« »Der Sozialstaat ist unbezahlbar.« »Private Unternehmen sind effizienter als der Staat.« »Hohe Steuern bremsen die Wirtschaft.« Derlei Behauptungen machen Stimmung – für mehr Markt und weniger Politik, für mehr soziale Ungleichheit und weniger Umverteilung, für mehr Vereinzelung und weniger soziale Sicherheit. Sie sind Ausdruck eines neoliberalen Zeitgeists, der auf »unternehmerische Freiheit«, Konkurrenz, Privateigentum und »Eigenverantwortung« setzt. In diesem Buch nehmen Patrick Schreiner und Kai Eicker-Wolf 101 solcher Wirtschaftsmärchen unter die Lupe: Sie zeigen auf, weshalb diese falsch sind oder in die Irre führen; wem sie schaden und wem sie nutzen; welche Denkmuster und Annahmen hinter ihnen stehen. Und sie veranschaulichen, wie gefährliche Feindbilder geschaffen werden: das vom teuren Hängemattenstaat etwa, von halsstarrigen Gewerkschaften, von selbstsüchtigen Politikerinnen, von faulen Armen oder von wirklichkeitsfremden Sozialromantikern. Jenseits des ­Geflunkers streitet dieses Buch für soziale und demokratische Rechte in einer solidarischen Gesellschaft.
    Zum Buch
  • Der Krieg mit Mexiko - Geschichte des Krieges zwischen den Vereinigten Staaten und Mexiko von 1846 bis 1848 - cover

    Der Krieg mit Mexiko -...

    Justin Harvey Smith

    • 0
    • 1
    • 0
    Justin Harvey Smiths 'Der Krieg mit Mexiko' bietet eine tiefgehende Analyse des Mexikanisch-Amerikanischen Kriegs von 1846 bis 1848, einem oft übersehenen Konflikt, der die Geopolitik Nordamerikas nachhaltig prägte. Der Autor verwendet einen erzählerischen Stil, der auf fundierter Forschung basiert, um die komplexen Militär- und Politikstrategien beider Seiten zu beleuchten. Der literarische Kontext wird durch ausführliche Beschreibungen und eine differenzierte Perspektive bereichert, was dem Leser ein facettenreiches Bild der Ereignisse und deren langfristige Implikationen vermittelt. Justin Harvey Smith, ein renommierter Historiker und Hochschulprofessor, ist bekannt für seine umfassenden Kenntnisse der amerikanischen Geschichte. Seine Vorliebe für präzise Detailarbeit und seine umfassenden Recherchen finden in diesem Werk ihren Ausdruck. Smiths akademischer Werdegang und sein Interesse an geopolitischen Verschiebungen des 19. Jahrhunderts trugen maßgeblich zu der Entstehung dieses Buches bei. Sein Ziel war es, die komplexen Ursachen und Auswirkungen des Krieges für ein breites Publikum verständlich zu machen. Dieses Buch ist ein unverzichtbares Werk für Geschichtsinteressierte und Studenten, die die feinen Details des Mexikanisch-Amerikanischen Kriegs erkunden möchten. Mit seiner fundierten Analyse und klaren Darstellung bietet 'Der Krieg mit Mexiko' wertvolle Einsichten in einen kritischen, jedoch oft missverstandenen Abschnitt der amerikanischen Geschichte. Smiths Arbeit präsentiert sich als eine gelungene Synthese aus Lehre und Erzählkunst, die den Leser dazu einlädt, die geopolitischen Verstrickungen jener Zeit neu zu bewerten. Diese Übersetzung wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.
    Zum Buch
  • Die Traditionen und Mythologie der Zulu - Afrikanische Mythen und Stammesrituale in Südafrika entdecken - cover

    Die Traditionen und Mythologie...

    L. H. Samuelson

    • 0
    • 1
    • 0
    L. H. Samuelsons 'Die Traditionen und Mythologie der Zulu' ist ein eindrucksvolles Werk, das den Leser in die faszinierende Welt der Zulu-Kultur einführt. In einem eindringlichen literarischen Stil beschreibt Samuelson die komplexen Mythen und Traditionen dieser afrikanischen Volksgruppe mit einer Tiefe und Präzision, die selten in ähnlichen Arbeiten zu finden ist. Der Fokus des Buches liegt auf der Erfassung des reichen mündlichen Erbes der Zulu, das sich über Jahrhunderte entwickelt hat und immer noch einen signifikanten Einfluss auf das gesellschaftliche Leben dieser Menschen ausübt. Der literarische Kontext, in dem Samuelson schreibt, verleiht dem Werk eine Authentizität, die dem modernen Leser einen wertvollen Einblick in die afrikanische Mythologie bietet. L. H. Samuelson ist ein renommierter Ethnologe, dessen tiefes Interesse an afrikanischen Kulturen und Bräuchen ihn durch den gesamten afrikanischen Kontinent geführt hat. Mit einer akademischen Laufbahn, die sich über Jahrzehnte erstreckt, hat Samuelson akribisch die verschiedenen Einflüsse und Transformationsprozesse der Zulu-Kultur erforscht. Sein umfassender Zugang zur Feldforschung und sein respektvoller Umgang mit lokalen Wissensträgern verleihen seinen Arbeiten eine einzigartige Perspektive und Authentizität. Diese fundierte Forschungstätigkeit spiegelt sich in diesem bemerkenswerten Buch wider. Dieses Werk ist eine unschätzbare Ressource für jeden, der ein seriöses Interesse an afrikanischen Kulturen hat. Experten genauso wie Autoren und Studierende kultureller und ethnologischer Studien werden von seiner detailreichen Erörterung der Zulu-Mythologie profitieren. Samuelsons tiefgreifende Analyse und Erzählkunst machen das Buch nicht nur zu einer informativen, sondern auch zu einer äußerst ansprechenden Lektüre. Der klare und präzise Stil macht es dem Leser leicht, in die materiell und geistig reiche Welt der Zulu einzutauchen und die bleibende Relevanz ihrer Traditionen zu verstehen. Diese Übersetzung wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.
    Zum Buch